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Katharina Kolaritsch

Mit jeder Kaufentscheidung kann ich zu globaler Gerechtigkeit beitragen!

Der Gruppe welt:fairrückt gehören rund 20 junge Leute an. Durch Informationsveranstaltungen oder auch das faire Picknick regen wir zu einem globalen Denken und zu regionalem Handeln an. Wir sprechen Leute an, informieren sie über die Missstände in der Welt und wir zeigen Möglichkeiten auf, wie man selbst einen kleinen Beitrag dazu leisten kann, damit etwas besser wird. Im vergangenen Jahr organisierte welt:fairrückt einen Lateinamerikatag auf der Uni Graz mit einem Informationsstand zum fairen Handel, heuer gab es eine Veranstaltung zum Thema Kleidung und Kleiderherstellung.

Ich bin davon überzeugt, dass man selbst einen Beitrag zu einer gerechteren Welt leisten kann. Auf der einen Seite kann man in seinem Konsumverhalten Wert darauf legen, dass man Produkte kauft, die zu fairen Preisen gehandelt werden, wie das bei Kaffee, Bananen oder Schokolade möglich ist, für die es das Fairtrade-Gütezeichen gibt. In anderen Bereichen wie zum Beispiel bei der Kleidung kann man darauf achten, dass die Produktion in Österreich stattfindet, was es ja vereinzelt aber doch noch der Fall ist. Oder man kann versuchen, die Lebensmittel aus der eigenen Region oder beim Bauern zu kaufen. Ich glaube, es gibt viele kleine Schritte, die man setzen kann. Man trifft jeden Tag so viele Entscheidungen und wenn man sich überlegt, was ist bei jeder Entscheidung international gerechter, dann glaube ich, dass es möglich ist, eine Entscheidung in Richtung mehr Gerechtigkeit zu treffen.

Viele Leute meinen, dass man als Einzelperson eh nichts tun kann. Ich glaube, dass der erste große Schritt schon einmal ist, dass man sich Gedanken darüber macht, wie die Verhältnisse in der Welt sind, dass man darüber redet, sich informiert und offen ist und sich vor allem nicht von vornherein verschließt. Man kann durch jedes Gespräch mit anderen Menschen schon einen kleinen Schritt machen, da man dadurch auch wieder andere Leute zum Umdenken anregt. Internationale Gerechtigkeit ist vielleicht unmöglich, aber ich hoffe doch, dass wir ihr immer näher kommen!  

Katharina Kolaritsch stammt aus Leibnitz. Sie studiert in Graz Rechtswissenschaften und Spanisch und engagiert sich ehrenamtlich in der Solidarität mit Lateinamerika und in der Gruppe welt:fairrückt für eine gerechtere Welt. Aufenthalte in Lateinamerika haben sie stark geprägt.
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