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Baustein 3: Finanzierung durch die Belastung globaler Transaktionen

und des Verbrauchs von Ressourcen

Entwicklung kostet Geld. Auf nationaler Ebene werden Steuern und Abgaben eingehoben, mit denen nationale Anliegen finanziert werden. Auf internationaler Ebene gibt es außer den Beitragszahlungen zu multilateralen Organisationen kaum Ansätzen, um die internationale Entwicklungszusammenarbeit zu finanzieren.

Gleichzeitig gibt es aber sehr viele Waren- und Geldströme, die Ländergrenzen überwinden, ohne besteuert zu werden. Hier möchte der Global Marshall Plan ansetzen und mit der so genannten Devisentransaktionssteuer und der Kerosinabgabe zwei neue Finanzierungsinstrumente einsetzen. Sie werden bei internationalen Konferenzen immer wieder diskutiert und von einzelnen Staaten bereits angewendet. Damit es zu keiner Wettbewerbsverzerrung kommt, sollen sie global eingeführt werden. Eine Einführung wäre für einzelne Staaten oder Regionen aber auch im Alleingang möglich, um endlich Bewegung in die Diskussion zu bringen.

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