Lipizzanerheimatlauf 2011 / 2012 ausgezeichnet

Auszeichnung im Rahmen des Wettbewerbs "Sportlich zur Nachhaltigkeit"

Lebensministerium prämiert ökologisch vorbildliche Sportveranstaltungen

Die Gewinner des Sonderpreises "Sporlich zur Nachhaltigkeit" - Das Team um den "Lippizanerheimatlauf"
Die Gewinner des Sonderpreises "Sporlich zur Nachhaltigkeit" - Das Team um den "Lippizanerheimatlauf"© Österr. Ökologie-Institut

Am 2. Februar 2012 wurden vom Lebensministerium aus 50 eingereichten Projekten zum Wettbewerb "Sportlich zur Nachhaltigkeit" fünf Projekte ausgezeichnet, zwei davon mit Sonderpreisen.

Sportveranstaltungen lassen sich ohne weiteres umweltfreundlich und nachhaltig organisieren. Das zeigen die fünf Siegerprojekt, prämiert wurden:

  • der Salzburg-Marathon,
  • das Damen-Tennisturnier in Bad Gastein (Salzburg) und
  • der Meidlinger Bezirkslauf (Wien),
  • der Lipizzanerheimat-Lauf in Piber (Steiermark) und
  • der Tiroler Frauenlauf in Innsbruck.

Wir gratulieren dem Veranstaltungsteam des LC Kohlenhunt zum Sonderpreis und wünschen weiterhin viel Erfolg bei der nachhaltigen Ausrichtung dieser jährlichen Laufveranstaltung.

HR DI Dr. Wilhelm Himmel
Nachhaltigkeitskoordinator

Sonderpreis für Lipizzanerheimatlauf - gesetzte Maßnahmen!

  1. Nach dem Motto "Ein Mehrwegbecher lernt laufen" kamen erstmalig bei einer Laufveranstaltung in Österreich am gesamten Veranstaltungsareal und bei allen fünf Labestationen ausschließlich Mehrwegbecher zum Einsatz.

  2. Der Veranstalter arbeitet nach den Kriterien von " Gscheit feiern" und hat sich verpflichtet, Mehrweggeschirr und Mehrweggebinde einzusetzen. Ebenso wurde auf Getränkedosen verzichtet.

  3. Um Papier einzusparen, ersetzte man die 16-seitige A5-Werbebroschüre durch eine Freecard im Postkartenformat.

  4. Bei der Verpflegung wurde auf regionale Produkte geachtet. Aber auch bei den Sachpreisen setzte man auf Regionalität.

  5. Um eine sanfte Wettkampfbegleitung zu sichern, wurden Elektrofahrzeuge als Streckenfahrzeuge eingesetzt.

  6. Der Strombedarf wurde CO2-neutral durch zertifizierten Ökostrom von Öko Styria gedeckt.

  7. Besonders aufgefallen ist eine energieautonome Labestation, die gemeinsam mit der Polytechnischen Schule Köflach umgesetzt wurde. Die für die Ton- und Sprechanlage benötigte Energie wurde ausschließlich mit Muskelkraft und Sonnenenergie erzeugt.
War diese Information für Sie nützlich?

Danke für Ihre Bewertung. Jeder Beitrag kann nur einmal bewertet werden.

Die durchschnittliche Bewertung dieses Beitrages liegt bei ( Bewertungen).