FAQ - Oft gestellte Fragen zur Agenda 2030

Oft gestellte Fragen
Oft gestellte Fragen

Hier finden Sie Antworten auf oft gestellte Fragen zur Agenda 2030 mit Bezug auf kommunale Einrichtungen.

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Was sind die Sustainable Development Goals (SDGs)?

Im September 2015 wurde bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York die so genannte Agenda 2030 beschlossen. Unter dem Titel "Transformation unserer Welt: die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung" wurden 17 Ziele mit 169 Unterzielen von den 193 UNO Mitgliedsstaaten beschlossen. Die Ziele zur Nachhaltigen Entwicklung (SDGs oder oft auch als globale Nachhaltigkeitsziele bezeichnet), geben die Richtung für die nachhaltige Entwicklung der Welt bis 2030 vor. Sie führen wirtschaftliche, soziale und ökologische Aspekte zusammen, gelten für die ganze Welt und sollen bis 2030 von den UNO Mitgliedsstaaten erreicht werden.

Welche Bedeutung haben die globalen Nachhaltigkeitsziele für die Steiermark und für meine Gemeinde?

Die Entwicklung der Welt, in der wir leben und die wir unseren Kindern und Kindeskindern hinterlassen, hat Auswirkungen auf uns alle. Diese 17 Zielen wurden beschlossen, um die Welt nachhaltig zu gestalten. Sie geben den Rahmen vor, in dem die Staaten, Unternehmen, Gemeinden aber auch jeder Einzelne und jede Einzelne einen positiven Beitrag leisten können. Kommunen wurden bereits bei der Agenda 21 als die Orte beschrieben, an denen Nachhaltigkeit erlebt wird und gestaltet werden kann. Je mehr Aktivitäten gesetzt werden, umso mehr kann an Entwicklung passieren. Die Gemeinde ist mit den Bürgerinnen und Bürgern ein wesentlicher Ort, um Bewusstseinsbildung zu bewirken und die Umsetzung in Gang zu bringen. Dies in enger Zusammenarbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern, die so ihren Lebensraum mitgestalten.

Was kann ich als Bürgermeisterin oder als Bürgermeister tun?

Manchmal reicht eine „Bestandsaufnahme" aus, um deutlich zu machen, wie viel die Gemeinde bereits zur Erreichung der Nachhaltigkeitsentwicklungsziele bewusst oder auch unbewusst beiträgt (z.B. als Klimabündnisgemeinde oder als gesunde Gemeinde). Durch die Bestandsaufnahme entstehen neue Ideen und es zeigt sich, wo es Entwicklungspotential gibt. Die Gemeinde ist bei diesem Prozess nicht allein. Viele Bürgerinnen und Bürger sind bereit, sich für die Entwicklung ihres Lebensraumes einzusetzen.

Wer unterstützt unsere Gemeinde bei der Agenda 2030?

Ein Ergebnis der Bestandsaufnahme kann sein, dass man Bereiche erkannt hat, in denen man Schwerpunkte setzen und bestehende Aktivitäten vertiefen möchte. Die in der Werkmappe angeführten Einrichtungen können die Gemeinde im Rahmen von Workshops, Veranstaltungen oder auch durch Prozesse begleiten. Es könnte aber auch herauskommen, dass die Gemeinde einen Agenda 2030 Prozess starten möchte. Das Land Steiermark unterstützt die dabei, Kontakte zu Einrichtungen und Initiativen zu knüpfen. Gemeinsam mit dem Gemeindebund Steiermark und dem Städtebund Steiermark werden Seminare zur Gemeinde Agenda 2030 veranstaltet. Weiterführende Informationen bekommen Sie über die Nachhaltigkeitskoordination des Landes Steiermark oder auf der Internetseite des Landes unter  www.nachhaltigkeit.steiermark.at.

Was hat meine Gemeinde davon, wenn sie sich für die Agenda 2030 einsetzt?

Wir leben in einer vernetzten Welt, in der globale Entwicklungen Auswirkungen auf unseren Lebensraum haben und wir durch unser Tun und Handeln, aber auch durch unser Unterlassen globale Entwicklungen beeinflussen. Immer mehr Menschen wird, dass sie durch ihr lokales Handeln einen positiven Beitrag zur globalen Entwicklung leisten können. Durch das örtliche Engagement der Bewohnerinnen und Bewohner wird die Gemeinde ein noch lebenswerterer Ort. Ein Prozess wird in Gang gesetzt, der Auswirkungen weit über die Grenzen der Gemeinde hat.

Gibt es Förderungen für Prozesse zur Agenda 2030 in der Gemeinde?

Prozesse, die einzelne Bereiche der Agenda 2030 umfassen (z.B. Familienfreundlichkeit, Energieeffizienz etc.), werden durch Beratung, Prozessbegleitung, Informationsmaterial etc. zum Teil aus öffentlichen Mitteln unterstützt. Im Augenblick gibt es keine Förderung von Agenda 2030 Prozessen, wie es dies im Rahmen der Lokalen Agenda 21 gegeben hat.

Wie kann ich diese Werkmappe verwenden?

Die vorliegende Werkmappe ist eine Arbeitsmappe, die sich füllt und weiter entwickelt wird. Sie ist eine Sammlung von Impulsen und erfolgreichen Beispielen, die in der Steiermark und über die Steiermark hinaus umgesetzt wurden. Die Beispiele sind den einzelnen Nachhaltigkeitszielen zugeordnet, so dass man schnell findet, wonach man sucht. Das gleiche gilt für die Einrichtungen und Organisationen, die sich oft schon seit Jahren mit diesen Themen beschäftigen. Die Mappe ist eine Momentaufnahme, erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und wird in Zukunft mit Ihren Anregungen und Rückmeldungen ergänzt.

FAQ
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SDGs - BKA A14
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