Nachhaltige Steiermark

Nachhaltiges Bauen

Chancen erkennen und nutzen!

Nachhaltigkeit hat sich in den letzten Jahren zu einem beinahe inflationär benutzten Schlagwort entwickelt, mit dem immer mehr Produkte beworben werden. Dabei ist das Wort in seinem Ursprung sehr eindeutig. Der Begriff wurde schon vor über 300 Jahren durch Carl Carlowitz geprägt: Nachhaltigkeit kommt aus der Forstwirtschaft und bedeutet, nur jene Menge Holz zu nutzen, die im gleichen Zeitraum natürlich nachwächst. So wird der Ertrag auch für die nächsten Generationen gesichert.
Umgelegt auf die Baubranche bezieht sich Nachhaltigkeit insbesondere auf die Bereiche Ressourcenverbrauch (Rohstoffe, Deponievolumen, Landverbrauch), Energie und Umwelteinwirkung. Ziel ist es, nur so zu bauen und zu leben, wie es auch zukünftige Generationen erleben werden können.

Strategie "Nachhaltiges Bauen und Sanieren in der Steiermark"

Im Rahmen der Externe Verknüpfung Wirtschaftsinitiative Nachhaltige Steiermark, einer Gemeinschaftsinitiative der Steirischen Wirtschaftsförderung, der Wirtschaftskammer Steiermark und des Amtes der Steiermärkischen Landesregierung, wurde bereits 2002 das Pilotprojekt "WIN-BAU" ins Leben gerufen. Durch Vernetzungs-, Ausbildungs- und Externe Verknüpfung Förderungsmaßnahmen sowie durch entsprechende Öffentlichkeitsarbeit wurde damit in der Steiermark ein erster Impuls für nachhaltiges Bauen ausgelöst. Die Erkenntnisse aus diesem Projekt wurden im Jahr 2006 in das Strategiepapier "Externe Verknüpfung Nachhaltig Bauen und Sanieren in der Steiermark" gegossen.
Mit der Erstellung der "Externe Verknüpfung Baupolitischen Leitsätze des Landes Steiermark" im Jahr 2009 wurde diese Strategie für nachhaltiges Bauen konsequent weitergeführt.

Abfallvermeidung als oberstes Ziel

In der 5-stufigen Abfallhierarchie der Externe Verknüpfung EU-Abfall-Rahmenrichtlinie ist die Vermeidung von Abfällen das oberste Ziel der Abfallwirtschaft. In diesem Sinn soll bei jedem Neubau darauf geachtet werden, ressourcenschonend und effizient zu bauen.
In der Grundanforderung der Externe Verknüpfung EU-Bau-Produkteverordnung ist festgeschrieben, dass Gebäude bzw. die darin enthaltenen Bauprodukte nach dem Abriss wiederverwendet oder recycelt werden können, dass Bauwerke dauerhaft sein und aus umweltverträglichen Rohstoffen oder Sekundärrohstoffen produziert werden müssen.

  1. Ressourcenorientiertes Bauen
  2. Gebäude Zertifizierung
  3. Dämmung
  4. Urban Mining

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