Welttag gegen Lebensmittelverschwendung
Aktionstage: Nix übrig für Verschwendung
Setzen wir gemeinsam ein Zeichen gegen Lebensmittelabfall
Der „International Day of Awareness of Food Loss and Waste" wurde von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen, um darauf aufmerksam zu machen, dass weltweit entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu viele Lebensmittel ungenutzt im Müll landen.
Unter dem Motto „Nix übrig für Verschwendung" organisiert die Initiative United Against Waste jährlich rund um den Welttag gegen Lebensmittelverschwendung eine Aktionswoche mit Veranstaltungen, Informationskampagne und Pressearbeit in diversen Bundesländern.
Am 24.09.2025 besuchte Landesrätin Simone Schmiedtbauer die Großküche des Landeskrankenhaus-Universitätsklinikums Graz. Das Grazer Klinikum arbeitet wie 32 weitere steirische Standorte gemeinsam mit United Against Waste an der Reduktion von Lebensmittelabfällen in der Gemeinschaftsverpflegung. 8.500 Tonnen vermeidbare Lebensmittelabfälle fallen jährlich in der steirischen Gemeinschaftsverpflegung an - eine wirtschaftliche und ökologische Belastung. Durch kontinuierliches Monitoring konnte das Grazer Klinikum seine Abfälle deutlich senken und den Verlustgrad von 46 auf 24 Prozent reduzieren.
Das Landeskrankenhaus-Universitätsklinikum Graz versorgt täglich ca. 4000 Patient:innen und rd. 1500 Mitarbeiter:innen und bereitet dafür 8.500 Portionen zu. Eine komplexe Logistik ist notwendig, um die Versorgung zu gewährleisten und gleichzeitig Maßnahmen für weniger Lebensmittelabfälle zu setzen, weiß Falzberger: „Eine Tonne Lebensmittelabfall verursacht ökologische und finanzielle Verluste. Bei einem Betrieb in unserer Größenordnung entsteht so ein enormer Warenverlust - das war für uns Anlass, gemeinsam mit United Against Waste aktiv zu werden." Das Klinikum ist daher wie 240 weitere Großküchenstandorte in ganz Österreich Teil des Lebensmittelabfall-Monitorings „MONEYTOR".
Anfangs als eines der Schlusslichter gestartet zählt das Uniklinikum jetzt zu den Spitzenreitern bei den großen Krankenhäusern der Branchenplattform: Eine optimierte Reservenplanung senkte die früher üblichen Sicherheitsreserven von rund 20 Prozent auf 0 bis 7 Prozent. Moderne Küchentechnik erlaubt es zudem, Rezepte präziser zu kalkulieren und mit weniger Rohwaren mehr Portionen zu erzielen. Auch auf den Stationen wurde das Bewusstsein für bedarfsgerechtes Bestellen geschärft: Essen wird bei Eingriffen öfter rechtzeitig abgemeldet, halbe Portionen stehen vermehrt zur Verfügung, Brot wird nur noch in Scheiben bestellt und nicht in Laiben - der Brotverbrauch sank allein dadurch um die Hälfte.
Quelle: UAW

UNITED AGAINST WASTE
UNITED AGAINST WASTE ist eine Initiative zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen in der Außer-Haus-Verpflegung und wird von einem breiten Partnernetzwerk aus Wirtschaft, Bund, Ländern, NGOs und Wissenschaft getragen. Die Aktion „Nix übrig für Verschwendung" wird durch eine Finanzierung des Bundesministeriums für Klimaschutz und den teilnehmenden Bundesländern Oberösterreich, Niederösterreich, Steiermark, Tirol und Wien ermöglicht.







